Risikolebensversicherung – Die Angehörigen absichern

Stellt man sich nur einmal folgendes Szenario vor: Ein Ehemann und Vater von drei Kindern kommt bei einem Autounfall ums Leben. Er war Alleinverdiener und hinterlässt eine Ehefrau und zwei Kinder. Zwar ist es ein schwacher Trost, aber er hat vorzeitig vorgesorgt und eine Risikolebensversicherung abgeschlossen, die im Todesfall eine Versicherungssumme von 300.000 Euro auszahlt. Wenn er diese Vorsorge nicht getroffen hätte, dann würde seine Familie vor dem finanziellen Fiasko stehen.

Der Abschluss einer Risikolebensversicherung ist wichtig

Das Beispiel zeigt eine Situation auf, die jeden treffen kann und das jederzeit. Zudem zeigt es auf, wie wichtig es ist vorzusorgen und einen Risikolebensversicherung abzuschließen.

Eine Risikolebensversicherung ist sehr einfach und transparent aufgebaut und im Idealfall wird sie von einem jungen Familienvater bereits sehr früh zum Schutz seiner Familie abgeschlossen. Bevor der Vertrag bzw. die Versicherung zustande kommt, wird von dem Versicherer das Risiko geprüft. Das bedeutet, dass die Versicherung sich selbst „versichert“, dass der Antragsteller nicht unter Vorerkrankungen leidet, Raucher ist oder eventuell gefährlichen Hobbys nachgeht. Sollte der Antragsteller Raucher sein, dann wird der Beitrag höher ausfallen, da sich durch das Rauchen das Risiko des Ablebens von dem Antragsteller erhöht. Das Gleiche gilt auch, wenn der Versicherte unter chronischen Krankheiten leidet, wie beispielsweise Diabetes.

Wird der Vertrag von der Versicherungsgesellschaft unterzeichnet, dann sind die Angehörigen abgesichert und erhalten nach dem Ableben des Versicherungsnehmers die vereinbarte Versicherungssumme ausbezahlt. Sollte der Versicherungsnehmer allerdings die Vertragslaufzeit „überleben“, dann wird kein Betrag ausbezahlt. Das bedeutet, die eingezahlten Beitrages ind verloren.

Erwähnenswert ist auch, dass die Beiträge für eine Risikolebensversicherung steigen, je älter man wird und/oder dem erhöhten Risiko von Krankheiten. Zudem kommt es oftmals vor, das ein Antragsteller der Versicherung bei der Antragstellung Krankheiten oder andere wichtige Dinge verschwiegen hat, um die Beiträge gering zu halten. Das sollte in jedem Fall vermieden werden, dann sollte sich das herausstellen, dann kann die Versicherung die Auszahlung im Versicherungsfall verweigern.